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Jugendmusiklager Stein

 

Geselligkeit und Musik als verbindendes Element:
Rund 50 Jugentliche musizieren derzeit im toggenburgischen Stein.
(Bild: PD)

Junge Musikanten aus Sennwald und Buchs erleben ein Lager mit Witz.

 aus dem W & O vom 17. Oktober 2019, pd

Die Jugendmusikorchester aus Buchs-Räfis, Ettenhausen und Sennwald treffen sich diese Woche im toggenburgischen Stein zum traditionellen Musiklager. Am kommenden Samstag zeigen die Jugendlichen ihr Gelerntes am Abschlusskonzert.

«Wer ist der lauteste Peter? Der Trompeter!» Nicht nur diszipliniertes Üben der vielen Musikstücke stand in dieser Woche an. Auch viel Witz und Humor begleitete die Lagerwoche. So steht das Musiklager unter dem Motto «Comedy». Bereits zum 13. Mal treffen sich die Jugendlichen der drei Formationen zum gemeinsamen Musiklager.

Eine Vielfalt an Instrumenten

Am Montagmorgen trafen die Musikanten in Stein ein. Bereits nach kurzer Zeit ertönten die ersten Klänge der verschiedenen Instrumente aus dem Probelokal im Gasthaus Ochsen. Egal ob Querflöte, Saxofone, Trompeten oder Klarinetten, ja sogar Posaunen und Waldhörner und natürlich auch diverse Schlaginstrumente, sie alle sind diese Woche in Stein zu hören. Sogar ein Alphorn ist mit von der Partie.

Die Devise lautet: Übung macht den Meister

Nun gilt es, die verschiedenen Instrumente aufeinander abzustimmen. Dafür verantwortlich sind neben dem Hauptleiter Paul Meier die vielen Registerleiterinnen und Registerleiter, welche die Stücke in kleinen Gruppen einstudieren. Dabei gehen sie mit den Jugendlichen auf die Suche nach den richtigen Tönen, studieren Rhythmen ein und sorgen dafür, dass der Einsatz im richtigen Moment kommt. Anschliessend wird das Geprobte zusammengesetzt und es entsteht Musik.

Natürlich wird nicht die ganze Woche nur Musik gemacht. Auch die Geselligkeit soll nicht zu kurz kommen. Dafür sorgen ein abwechslungsreich gestaltetes Abendprogramm und ein Ausflug in der schönen Toggenburger Bergwelt.

Abschlusskonzert als Höhepunkt

Als Höhepunkt des Lagers findet diesen Samstag, 19. Oktober, um 13.30 Uhr das Abschlusskonzert in der Mehrzweckhalle Runggel in Stein statt. Dabei präsentieren die rund 50 jungen Musikantinnen und Musikanten das Gelernte dieser Woche. Natürlich wird passend zum Motto «Comedy» auch der eine oder andere Witz den Weg ins Programm finden. Bereits ab 11.45 Uhr bietet das Restaurant Ochsen einen Pastaplausch für alle Interessierten an

Frühschoppen 2019

 

Überraschung macht Freude Die "Geburtstagskinder" (von links) Hans Gabathuler,
Werner Dürr, Peter Fässler und Andy Glanzmann. (Bild: pd) 

Frühschoppen-Konzert beim Musikheim Rietli

 aus dem W & O vom 25. September 2019, pd

Letzten Sonntag führte der Musikverein Buchs-Räfis ein Frühschoppen-Konzert beim Musikheim im Rietli durch. Musikalisch wurde der Anlass von den Boccalinos um 11 Uhr eröffnet. Anschliessend musizierte die Jugendmusik Buchs-Räfis unter der Leitung von Christian Mathis, danach eröffnete der Musikverein Buchs-Räfis sein musikalisches Programm.

Nach zwei Stücken bat die Präsidentin, Corinne Bänziger, die Veteranen des Musikvereins, die dieses Jahr einen runden Geburtstag gefeiert haben, nach vorne zur Musik. Die Präsidentin gratulierte Hans Gabathuler, Werner Dürr, Peter Fässler und Andy Glanzmann. Entschuldigt hat sich Ernst Hess für diesen Anlass. Für die anwesenden Jubilare spielte der Musikverein unter der Leitung von Christian Mathis den Werdenberger Marsch. Mit grossem Applaus wurden die «Geburtstagskinder» verabschiedet. Nach dem halbstündigen, vielseitigen Konzert spielte der Musikverein vor den vielen Zuhörern sein letztes Stück. Der Ausklang fand bei Speis und Trank statt.

Rock The Lock Konzert

 

Die Mitglieder des Musikvereins Buchs-Räfis präsentierten zusammen mit Sängerin
Alexandra Sutter ihr Können.

Schüler der Musikschule Werdenberg waren für eine Nacht Rockstars

 aus dem W & O vom 24. September 2019, Christian Imhof

Am Samstag wurde in der Lokremise Buchs mächtig gerockt. Auf dem Programm stand das Musikfestival Rock the Lok, welches von Musiklehrer Dennis Mungo aus Buchs initiiert wurde und bei dem die Schülerinnen und Schüler von der Musikschule Werdenberg eine Plattform erhalten, um ihr Können vor einem breiten Publikum zu präsentieren.

Ein Mammutprogramm haben sich die Organisatoren vom Rock the Lok aufgehalst, denn vier Stunden lang standen am Samstag in der Lokremise Buchs immer wieder junge Talente mit ihren Musiklehrern, sowie ehemaligen Schülern auf der Bühne. Die ersten illustren Bands der zukünftigen Rockstars tragen Namen wie Flashback, East Stars, Genius, Bad News oder auch Touch of Death und zeigten mit Coverversionen von Bands wie Coldplay, Red Hot Chili Peppers, Snow Patrol und vielen mehr, was sie sich in diesem Jahr alles drauf gepackt haben.

Die Musik verbindet die Generationen

Zur Unterstützung der jungen Instrumentalisten standen nicht nur Lehrer mit auf der Bühne, auch der Blasmusikverein Buchs-Räfis nahm sich die Zeit für ein unterstützendes Ständchen beim Nachwuchs. Auch wenn auf der Bühne eher rockige Gitarrenmusik und keine Brassklänge zu hören waren, nahm sich der Verein Zeit, denn Musik hat wie kaum etwas anderes eine verbindende Wirkung.

Wie in einem Sportverein wird aufeinander geschaut und niemand zurück gelassen. Jede und jeder, der sein Herz der Musik verschrieben hat, gilt ein kleines bisschen als Seelenverwandter mit ähnlichen Interessen. Durch den von Alice Gabathuler mit viel Feingespür moderierten Abend entstanden so spontane Gespräche mit anderen Musikbegeisterten, die vielleicht ohne eine solche Zusammenkunft nicht stattgefunden hätten. Die älteren Semester teilten ihre Erfahrungen mit den Newcomern und die Frage, warum Rapper denn eigentlich ihr Mikrofon immer so komisch halten, wurde ebenfalls geklärt.

Regionale Musikszene freut sich über Nachwuchs

Gewisse neue Künstler schafften es ihre frische Spielfreude in Energie umzuwandeln und direkt auf den gut gefüllten Saal los zu feuern. So geschehen beispielsweise beim Gitarristen und Sänger Manuel Lämmler, der «Living On A Prayer» von Bon Jovi in einer authentischen Version mit seiner Band Genius auf die Bühne brachte. Seine Virtuosität am Instrument im Zusammenspiel mit seiner kraftvollen Stimme waren ein Ohrenschmaus, der das Original im Direktvergleich sehr alt aussehen lassen würde. Dies ist aber nur eines von vielen Beispielen an Talenten, die Dennis Mungo unter seinen Fittichen hat. So verwaltet und leitet der Musikschulleiter einen Pool an Newcomern, die in wenigen Jahren in der regionalen Musikszene und darüber hinaus für Furore sorgen könnten.

Schön zu sehen, dass die Jugend die Faszination für Musik noch nicht verloren hat und sie immer virtuoser an ihren Instrumenten wird. Dank der von den Lehrpersonen weitergegebenen Begeisterung für die Materie Pop und Rock scheint noch Hoffnung für echte handgemachte Musik zu bestehen, auch wenn beim Betrachten der aktuellen Hitparade vielleicht ein anderes Gefühl aufkommt.

Chübelregatta

Die Mitglieder der Jugendmusik Buchs-Räfis sind als "Jumukinger" auf
flotter Fahrt. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Buchser Chübelregatta mit originellen "Wasserfahrzeugen"

 aus dem W & O vom 01. September 2019, H.R.R

Auch die diesjährige Chübelregatta richtete sich an die Wasserratten, welche sich Zeit nahmen, ein möglichst originelles Boot zu bauen.

Am Sonntag um 11 Uhr starteten beim Flaggalaplatz Räfis-Burgerau die schwimmenden Gefährte im Binnenkanal. Das anvisierte Ziel war die Brücke Rheinaustrasse. Die kurze Wasserfahrt erforderte natürlich etwas Geduld und manchmal auch etwas Gegensteuer mit dem Ruder. Die Mannschaften wollten ja heil ankommen und sich auch gerne den Zuschauenden präsentieren, welche die verschiedenen Schiffe mit Spannung erwarteten. Die Jungpontoniere erlitten tatsächlich Schiffbruch, so dass sich lediglich einige Bestandteile ihres Bootes kanalabwärts bewegten.

Die Chübelregatta war ein Bestandteil des Pontonierfestes, welches am Freitagabend mit der Beachparty startete. Dort stand sogar ein echter kleiner Sandstrand samt Pool bereit. Am Sonntag lud der Pontonierfahrverein zum Fest mit Fischspezialitäten, musikalischer Unterhaltung und Schlauchbootfahrten ein.

 

Von Stolz bis Enttäuschung: Die Resultate am Kantonalmusikfest

Die Musikantinnen und Musikanten des Musikvereins Buchs-Räfis freuen sich mit
ihrem Dirigenten über das gute Resultat in der 2. Stärkeklasse.
(Bilder: PD)

Am Wochenende fand das 15. St. Galler Kantonalmusikfest statt. Die teilnehmenden Vereine aus der Region – Sennwald, Buchs-Räfis, Gams und Azmoos-Sevelen – schnitten sehr unterschiedlich ab.

 aus dem W & O vom 27. Mai 2019, Corinne Hanselmann

Zum ersten Mal seit vielen Jahren ist der Musikverein Buchs-Räfis wieder in der 2. Stärkeklasse angetreten und dies mit Erfolg. «Wir haben uns gewünscht, bei allen Stücken mindestens 80 Punkte zu erhalten und das haben wir erreicht», freut sich die Präsidentin Corinne Bänziger. In der Parademusik erreichte Buchs-Räfis am Sonntag 80 Punkte und Rang 9 von 13 Vereinen. Im Wettspiellokal reichte es beim Selbstwahlstück für 81,33 Punkte, beim Aufgabenstück gar für 86 Punkte und damit für den 4. Rang von neun Vereinen. «Wir sind sehr stolz und zufrieden mit dem Resultat. Wir hatten keine Ahnung, wo wir in der 2. Stärkeklasse stehen», so Corinne Bänziger. Sie spricht von einem perfekt organisierten und rundum gelungenen Fest. Solche gemeinsamen Erlebnisse seien wichtig für den Zusammenhalt unter den Musikanten, ist die Präsidentin überzeugt. Die Bürgermusik Gams trat am Samstag in der 2. Stärkeklasse an und erhielt für das Aufgabenstück 81,33 Punkte, für das Selbstwahlstück jedoch nur 72 Punkte. Daraus resultierte der 11. Rang von 12 Vereinen. In der Parademusik erhielt Gams 83 Punkte und erreichte den Rang 9 von 19.

Mit dem Jurybericht kann der Dirigent weiterarbeiten

Die Musikgesellschaft Sennwald erreichte am Sonntag in der 3. Stärkeklasse den 7. Rang von acht Vereinen. Bei der Parademusik erreichte Sennwald 80 Punkte und den 9. Rang von 13. «Wir dürfen zufrieden sein, denn wir haben unser Bestmögliches gemacht», sagte Dirigent Roland Wohlwend am Montag gegenüber dem W&O. «Bei der Marschmusik hat es unglückliche Ausfälle gegeben. Durch zwei fehlende Personen gab es Veränderungen in der Aufstellung und dadurch eine gewisse Unsicherheit.» Die Stabilität, die man beim Üben hatte, habe darunter gelitten. In dieser Hinsicht dürfe man mit den 80 Punkten zufrieden sein, so Roland Wohlwend. Im Wettspiellokal erreichte Sennwald 80 Punkte beim Selbstwahlstück und 81 Punkte beim Aufgabenstück. Beim Selbstwahlstück hat sich die MG Sennwald die Latte in diesem Jahr bewusst etwas höher gesetzt mit dem schwierigen Stück «Dublin Pictures». Dies nachdem im vergangenen Jahr beim Kreismusiktag Gommiswald mit einem einfacheren Stück der gute zweite Rang resultierte. Roland Wohlwend betont im Zusammenhang mit dem Musikfest die Wichtigkeit des Juryberichtes.

In Zukunft wohl wieder eine Liga tiefer

Der Spielgemeinschaft Azmoos-Sevelen, die sich extra hinsichtlich des Kantonalmusikfestes gebildet hat, lief es nicht nach Wunsch. Sie landete in der 3. Stärkeklasse am Samstag zweimal auf dem letzten Rang. Sie ist OK-Chefin der Spielgemeinschaft. Auf dem Nachhauseweg sei es im Car ganz still gewesen. Die Spielgemeinschaft habe bei ihrem Einsatz ihr Bestes gegeben. Die Parademusik und das Selbstwahlstück seien nach eigenem Gefühl eigentlich nicht schlecht gelungen. Die Jury war anderer Meinung und vergab für das Selbstwahlstück nur 72 Punkte, bei der Parademusik 79 Punkte. «Beim Aufgabenstück hingegen entstand während dem Spielen ein Tempoproblem, das wir in den Proben nie hatten», blickt Jeanette Hofmänner auf Samstag zurück. Das habe natürlich Abzug gegeben. Am Ende waren es 77 Punkte.

Lenggenwil sei ein schönes, gut organisiertes Fest gewesen und man habe viele andere Musikanten getroffen. Das schlechte Resultat trübe die Freude daran aber etwas. «Die Freude an der Musik werden die Mitglieder trotzdem behalten», ist die OK-Chefin überzeugt und freut sich, bald wieder die Menschen in der Region mit Klängen der Musikgesellschaften Sevelen und Azmoos zu erfreuen. Die Kantonsebene sei für eine Spielgemeinschaft, die nicht das ganze Jahr zusammen probe, wohl eine Liga zu hoch. Die beiden Vereine werden sich künftig eher wieder auf einen Kreismusiktag konzentrieren, so Hofmänner.

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